RSS

Tag Archives: Rezension

[Rezension] Maßlos (50 Kilo leichter und glücklicher) – Angelika Schaller

Zum Buch: 215 Seiten | mit zahlreichen farbigen Abbildungen |Maße: 12,3 x 18,6 cm | Kartoniert (TB) Weltbild ISBN-10: 3868001891 | 4,95 Euro ISBN-13: 9783868001891

Zum Inhalt: Und es geht doch: Auch heftig übergewichtige Menschen können ihre Wunschfigur erreichen! Rund 130 Kilogramm brachte Angelika Schaller in ihrer dicksten Zeit auf die Waage. Nach einer erfolglosen Diätenlaufbahn findet sie ihren Weg – und nimmt binnen Jahresfrist 50 Kilo ab.
In ihrem Buch berichtet sie scharfsinnig und offenherzig aus ihrem Leben als Dicke und natürlich, wie sie es geschafft hat, einen Zentner “loszuwerden”.

Meine Meinung: In ihrem Erfahrungsbericht „Maßlos“ beschreibt Angelika Schaller ihren harten und beschwerlichen Weg zurück ins Leben und die Neufindung ihrer selbst. Sie schaffte es insgesamt 50 Kilo abzunehmen und ihren Lebensstil radikal zu ändern – und zu verbessern. Schicksalsschläge und andere Dinge in ihrem Leben machten Angelika Schaller zu einem „Frustesser“. Sie versuchte mit dem Essen Gefühle und Probleme zu vergessen und schottete sich von der Realität ab. In dem Buch schreibt sie über die Jahre des Abnehmens, über Rückschläge und Höhepunkte.

Dabei gibt sie sehr anschauliche Tipps und bietet Rat. Zudem gibt das Buch vorallem Hoffnung und Unterstützung. Es schenkt Selbstvertrauen und Mut, zeigt viele verschiedene Wege auf und gibt sehr hilfreiche Ratschläge.

Das Buch beinhaltet weiterhin einige Fotos der Laufbahn von Angelika Schaller, die ihre „dicke“ Zeit und dann die großen Erfolge des Abnehmens deutlich darstellen.

Angelika Schaller schafft es in ihrem Buch die Menschen, die mit Übergewicht zu kämpfen haben, aber auch Normalgewichtige, die aus dem Buch einiges lernen können und vielleicht einmal eine ganz andere Perspektive betrachten und verstehen zu können, anzusprechen.

Maßlos“ ist ein toller Erfahrungsbericht, der Trost spendet und Hoffnung schenkt, der einen Weg aus dem Übergewicht anbietet und für die Umsetzung des Abnehmens eine große Hilfe sein kann.

Mein Fazit: Ein großartiger Ratgeber; ein überwältigender und spannender Erfahungsbericht; eine einzigartige, tolle, starke und mutige Frau!

Advertisements
 
2 Comments

Posted by on 25. November 2011 in Bücherwelt, Rezension

 

Tags: , , , , , , , ,

[Rezension] Weit wie das Meer – Nicholas Sparks

 

Zum Buch:OT: Message in the Bottle | Taschenbuch | Broschur | 336 Seiten | 11,8 x 18,7 cm | ISBN: 978-3-453-40869-2 | € 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 13,50* (* empf. VK-Preis) |Verlag: Heyne

Zum Inhalt: Die Journalistin Theresa findet am Strand eine Flaschenpost, in der ein Liebesbrief voll verzweifelter Sehnsucht steckt. Zutiefst berührt davon, veröffentlicht Theresa das Dokument in ihrer Zeitungskolumne. Binnen kurzer Zeit erhält sie von Lesern weitere Briefe, die offenbar vom selben Autor stammen. Wer ist dieser Mann? Theresa macht sich auf die Suche, sie findet Garrett – und die Begegnung ist schicksalhaft: Garrett leidet noch unter dem Tod seiner geliebten Frau, aber Theresa bringt erstmals wieder etwas in ihm zum Klingen, was er längst verloren glaubte.

Meine Meinung: Auch in diesem Buch hat Nicholas Sparks es wieder geschafft, eine berührende und tiefe Liebesgeschichte zu schreiben, die ans Herz geht.

Das Kennenlernen von Theresa und Garrett ist so liebevoll beschrieben, spannend zu verfolgen und einfach lesenswürdig. Schauplätze und Handlungen werden wunderschön und anschaulich wiedergeben. Beim Lesen wird man an die Geschichte gefesselt und kommt nicht mehr von ihr los. Die Gefühle der zwei Hauptcharaktere wird durch detailierte Beschreibung und Erinnerungen verdeutlicht, zudem haben mir die Einschübe aus Garrett´s Vergangenheit sehr gut gefallen, die während der Geschichte immer wieder eingeschoben werden und das ganze Buch abrunden.

Es kommt keine Langeweile auf und bleibt bis zum Schluss spannend und sehr emotional. Das Ende war überraschend und erbarmungslos, sodass einige Tränen gerollt sind. Eine großartige und überwältigende Geschichte mit zwei bemerkenswerten Charakteren und tiefen Schicksalsschlägen, Zeiten der Hoffnung und einer Liebe, die niemals stirbt.

Mein Fazit: Ein einzigartiges Buch, das gelesen werden muss.

 

 
Leave a comment

Posted by on 20. November 2011 in Bücherwelt, Rezension

 

Tags: , , ,

[Rezension] Auf Couchtour – Romana Wickmann

Die Vorstellung zum Buch gab es bereits hier.

Meine Meinung:

Die Erzählerin Rita Engel hat eine einzigartige Gabe: mithilfe ihrer Fantasie kann sie sich in die turbulentesten und abenteurlichsten Tagträume katapultieren und somit ihrem Alltag entfliehen. Geplagt von nervenden Kollegen, Liebeskummer und einem neugierigem Nachbarn mit Dackel, beschließt Rita mit ihrer besten Freundin Charline auf, wie Rita es zärtlich nennt, „Couchtour“ zu gehen. Ein spannendes, unvergessliches Wochenende erwartet sie, das für beide Freundinnen die ein oder andere Überraschung bereithält. Die „Couchtour“ kann losgehen.

Das Buch lässt keinen Platz für Langeweile. Schon ab der ersten Seite wird man in die Geschichte katapultiert und kann sich über das chaotische Leben und Ritas unverblümte Erzählweise das Lachen nur schwer verkneifen. Ritas Monologe sind unterhaltsam und witzig. Die Traumreise versetzt die beiden Freundinnen in ungewöhliche Situationen, die meist ganz unerwartet eintreten und dadurch die Spannung auferhalten.

Romana Wickmann hat in diesem Buch alles richtig gemacht! Humor, Spannung und ein Hauch von Romantik machen das Buch zu einem Abendversüßer, den man sich nicht entgehen lassen sollte!

 
Leave a comment

Posted by on 8. August 2011 in Bücherwelt, Rezension

 

Tags: , , , ,

[Rezension] Auf die Größe kommt es an – Mia Morgowski

ISBN 9783499253225, Flexibler Einband, 428 Seiten, aus der Reihe 2, Gegenwartsliteratur, erschienen am 01.03.2010 bei Rowohlt Taschenbuch

Frauenheld Tom steckt in einer festen Beziehung. Das ist für ihn – einen überzeugten Single- die größte Herausforderung, der er sich stellen muss. Denkt er…

Denn es kommt ganz anders. Plötzlich taucht Melanie in sein Leben: Mopsdame mit Leidenschaft für Krauleinheiten, Schokokeksen und schlechtem Benehmen. Kann es denn noch schlimmer kommen? Ja!

Tom muss auf Geschäftsreise, während seine Freundin mit einem anderen turtelt, Russen eine Kavierinversion planen und seine Mutter die rosa rote Brille trägt. Und dann soll er auch noch Vater des Kindes von seiner Auftraggeberin werden!

Alles in einem: ein ziemlich caotisches Leben. Dennoch: Die Leser haben dabei einen ungeheuren Spaß!! Das Buch erfüllt, was es verspricht! Mit viel Humor, Ironie und den Gedanken eines Mannes, erzählt Mia Morgowski eine wirklich unterhaltsame Geschichte, die so einige Stunden versüßen kann.

Als weibliche Leserin hatte ich zuerst eine gewisse Abneigung gegen Tom. Denkt wohl er ist der Coolste?! Aber nein, mit der Zeit hat man ihn viel besser verstanden, ja sogar Mitleid gespürt. Und seine tollpatschige, ungeduldige und unbelastbare Art brachte mich nicht nur einmal zum Lachen.

Sehr gut an dem Buch fand ich die vielen verschiedenen Charaktere, die auf Toms Leben einwirken und somit eine reine Geschäftsreise zu einem Horrortrip der männlichen Gefühle machen.

Und dann wäre da natürlich noch Melanie zu erwähnen. Die Mopsdame, mit Eigenschaften, die mir sehr gut bekannt sind (ja, auch ich bin stolze Mopsbesitzerin!). Deshalb war die Sympathie für Melanie wohl schon vorprogrammiert.

Mein Fazit: ein unterhaltsames Buch, das ich nur empfehlen kann. Sehr liebenswert, lustig und vielleicht auch ein wenig abgründig (Was Männer so manchmal denken!?).

Und so will ich abschließend hier Tom einmal zitieren:

„Ein Leben ohne Möpse ist möglich, aber sinnlos.“ !

 

 
Leave a comment

Posted by on 2. August 2011 in Bücherwelt, Rezension

 

Tags: ,

[Rezension] Silberlicht – Laura Whitcomb

Verlag PAN

ORIGINALTITEL A Certain Slant of Light  SEITENZAHL 320 AUSSTATTUNG Flexcover  HC PREIS EUR (D) 14,99 ISBN3-426-28328-X ISBN 978-3-426-28328-8 ERSCHEINUNGSTERMIN 11.03.2010

Leseprobe

Helen ist tot. Und doch ist es ihr nicht vergönnt, ins Himmelreich aufzusteigen. Als durchsichtiger Schatten einer einst wunderschönen Frau bleibt sie auf Erden gefangen. Niemand sieht sie und niemand kann sie berühren. Sie ist die stille Muse ihrer »Bewahrer«, allesamt Schriftsteller, denen sie die richtigen Worte einflüstert und die nie etwas von ihrer Existenz erfahren werden. Bis eines Tages ein Siebzehnjähriger ihr Leben verändert: Er blickt Helen direkt ins Gesicht und … er lächelt! Im Körper des Schülers steckt James, ebenfalls eine Lichtgestalt. Er ist fasziniert von Helens Schönheit, und vom ersten Augenblick an wissen die beiden, dass sie füreinander bestimmt sind. Nun müssen sie alles daransetzen, einen menschlichen Körper für Helen zu finden. Eine abenteuerliche Suche beginnt …

Helen und James – das neue Traumpaar der übersinnlichen Welt!

 Meine Meinung:

Gefangen zwischen dem Himmelreich und der Erde treibt Helen körperlos durch die Zeit. Nach ihrem Tod wurde sie dazu bestimmt, als Lichtgestalt weiterzuleben, gebunden an ihre „Bewahrer“, denen ihre Existenz nicht bewusst ist.

So sieht Helen viele Menschen kommen und gehen. Sie kann weder fühlen, tasten, schmecken oder riechen und ist immerzu an den Tagesablauf ihres „Bewahrers“ gebunden.

Doch eines Tages ändert sich alles – ganz plötzlich kann sie jemand sehen! Und mit ihr sprechen! Als sie dem auf den Grund geht, lernt sie James kennen. James – auch eine Lichtgestalt – schaffte es in einen menschlichen Körper überzugehen und nimmt seitdem Besitz von diesem. Helen und James verbinden starke Gefühle und eine tiefe Vertrautheit. Als dann auch Helen in einen menschlichen Körper überwechselt, scheint ihr Glück fast vollkommen. Aber nur fast…

„Silberlicht“ ist eine mitreißende und spannende Geschichte, die das perfekte Maß an Romantik mitbringt.

Der Anfang war zuerst ein wenig verwirrend und der Leser wurde mit Informationen über Helens Leben als Mensch und dem als Lichtgestalt nur so überhäuft. Doch dann wurde es nachvollziehbar und das Lesen fing an richtig Spaß zu machen. Die Geschichte an sich ist wirklich berührend und auch die Beziehung zwischen Helen und James ist mal nicht die einfache „Teenager-Liebelei“.

Als wirklichen Kritikpunkt kann ich nur sagen, dass mir die Wahl von Helens Körper einfach nicht gefallen wollte. Die Szene, in der James und sie durch die Menschenmengen wandern, ist zu gehetzt und man hat das Gefühl, dass es einfach nur hinter sich gebracht werden soll, damit es weiter gehen kann. Das war aber auch schon alles, was ich negativ zu kritisieren habe.

Die Story baut sich immer weiter aus und neue Details über ihr vergangenes Leben tauchen auf, auch wenn bis zum Ende noch einige Fragen offen bleiben. Doch das macht es so spannend. Die ganze Zeit über fragt man sich: Was ist vor Helens Tod passiert?

Das Schöne war, dass die Wahrheit überhaupt nicht dem entspach, was ich vermutete und ich doch insgeheim über mich selbst lächeln musste.

Der Schreibstil hat mir auch ganz gut gefallen und das Buch ließ sich flüssig in einem Rutsch lesen. Außerdem ist das Cover ein wirklicher Augenschmaus 🙂

Ich kann das Buch nur empfehlen! Eine schöne Geschichte mit Happy End (das fast schon ein bisschen zu kitschig war, aber sowas darf auch mal sein^^).

Zur Autorin: Laura Whitcomb ist in Pasadena, Kalifornien aufgewachsen. Bevor sie ihre Leidenschaft fürs Schreiben entdeckte, hat sie als Englischlehrerin gearbeitet. Für „Silberlicht“, ihren ersten Roman, gewann sie 4 Literaturpreise und war für weitere 5 Awards nominiert. Heute lebt und arbeitet sie in Portland, Oregon.

 
Leave a comment

Posted by on 2. August 2011 in Bücherwelt, Rezension

 

Tags: , ,

[Rezension] Wir sind die Könige von Colorado – D. E. Hilton

Dank vorablesen.de  und dem Arche Verlag  erhielt  ich ein Rezensionsexemplar, über das ich mich ganz besonders gefreut habe. Hier auch nochmal ein ganz liebes Dankeschön!

Zum Buch: 400 Seiten · mit Schutzumschlag
EUR 19,90 · SFR 30,50 · EUA 20,50 3-7160-2647-6
ISBN-13: 978-3-7160-2647-2

»Im Sommer 1963, als ich dreizehn war, stieß ich meinem Vater ein Messer in die Brust.«

Meine Meinung:

Als Will dreizehn war, stieß er seinem Vater ein Messer in die Brust. Dies sollte sein ganzen Leben prägen.

Er kommt in eine Erziehungsanstalt – eine Ranch in den Bergen Colorados. Zu schnell muss er erkennen, dass selbst dort die Welt nicht weniger grausam und brutal ist, als die, die er in seiner Heimat – bei seinem Vater – zurückgelassen hat.

Doch er lernt neue Jungs kennen, die schnell zu seinen Freunden werden. Freunde für die Ewigkeit und über den Tod hinaus. Er trifft auf eine herzensgute Frau, die ihn wie seine Mutter behütet und ihn doch nicht vor der Schrecklichkeit mancher Menschen beschützen kann.

Eines Tages soll sich alles ändern. Will zieht mit einem Suchtrup auf, um entlaufene Pferde einzufangen und begibt sich dabei auf eine Reise auf Leben und Tod….

Das Buch ist vollgepackt mit Emotionen. In einem Moment ist die Situation hoffnungsvoll und guter Stimmung, doch in nächsten Moment wird dem Leser vor Grausamkeit ganz flau im Magen. An machen Stellen musste ich sogar zwischenzeitlich aufhören und eine Pause einlegen, weil ich das Geschehene erstmal verarbeiten musste. Die Gewaltszenen sind so detaliert und pefekt geschrieben, dass man meinen könnte, D. Hilton wäre selbst dabei gewesen.

Und trotzdem: Das Buch hat mich überwältigt und ist einfach ein Muss! Der Inhalt und die Story des Buches sind interessant, spannend bis zum letzten Wort, packend und und und…

Die vorkommenden Charaktere schließt man sofort ins Herz und bei einigen ist man einfach nur erfüllt von innerlichem Hass. Besonders Doreen Little oder Benny sind Charaktere, die das Buch prägen und die Geschichte so besonders machen. Will erlebt das Leben in allen Facetten. Und so kommt es, dass der Gedanke, an ein großartiges Pferd namens Reaper, welches erschossen werden soll und dann blutend zu Boden fällt, einem die Tränen in den Augen aufsteigen lässt.

Eins muss ich vorher sagen, für alle die sich überlegen, das Buch zu lesen: Der letzte Satz ist perfekt!

So genug von mir =) Ich kann nur empfehlen, dieses Buch zu lesen. Es lohnt sich!

P.S. Sanfte Gemüter sollten es sich dennoch überlegen, da einige Szenen wirklich nicht so harmlos an einem vorübergehen. Aber vielleicht bin ich auch einfach nur zu sensibel xD

 
Leave a comment

Posted by on 2. August 2011 in Bücherwelt, Rezension

 

Tags: , ,

[Rezension] Das Blut der Lilie – Jennifer Donnelly

Dank Vorablesen.de  konnte ich schon ein Rezensionsexemplar ergattern!! Nochmals VIELEN DANK =)

 

  • Roman
  • Erscheint: 24.02.11
  • Aus dem Englischen von Angelika Felender
  • Originaltitel: Revolution
  • 484 Seiten
  • Gebunden
  • € 19,95 [D], € 20,60 [A], sFr 30,50
  • ISBN: 9783866122888

    Ein versteinertes Herz auf der Suche nach Liebe, die unvergleichliche Kraft der Musik und eine atemberaubende Reise in die Vergangenheit. Beste Unterhaltung, Dramatik und große Gefühle von der amerikanischen Erfolgsautorin Jennifer Donnelly.

    Noch einmal sah sie das Leuchten in seinen Augen, bevor er sie für immer schloss. An dem Tag, an dem ihr kleiner Bruder Truman starb, starb auch das Herz in Andis Brust. Und seit er nicht mehr da ist, ist ihr alles egal. Nur wenn sie Gitarre spielt, ahnt sie, dass es so etwas wie Gefühle noch gibt. Als sie auf einer Reise nach Paris in einem alten Gitarrenkoffer das geheimnisvolle Tagebuch einer jungen Frau findet, die einst den Kronprinzen Louis Charles betreute, weiß sie, dass ihre beiden Schicksale untrennbar miteinander verbunden sind. Denn auch die Französin konnte den Tod des geliebten kleinen Jungen nicht verhindern. Und so begleitet Andi Alexandrine auf deren gefahrvollen Wegen durch die Wirren der Französischen Revolution – in der Hoffnung, dort den Schlüssel zur Rückkehr ins Leben zu finden.

    Buchinhalte und Bild stammen von Pendo.

    Meine Meinung:

    Ich habe lange darüber nachgedacht, wie man das Buch am Besten beschreiben könnte.Schließlich habe ich mich dann für „einzigartig“ entschieden. Das Buch fesselt, zieht dich in seinen Bann und lässt dich nicht eher los, bis du es zu Ende gelesen hast.

    Andi ist verlassen, einsam, hoffnungslos. Ihr Charakter wirkt dennoch immer stark, auch wenn dem nicht immer so scheint. Sie gibt nicht auf, auch wenn es manchmal so einfach wäre. Sich fallen zu lassen. Einfach zu gehen. So taucht man in ihr Leben ein und erfährt immer mehr über ihre Vergangenheit und all die Ereignisse, die sie so gemacht haben, wie sie ist. Traurigkeit, Aussichtslosigkeit und Verzweiflung – das sind Elemente, die Andis Leben ausmachen… bis sie plötzlich ein geheimnisvolles Tagebuch findet. Und da plötzlich weiß sie, das sie nicht die Einzige ist, die jemanden verloren hat. Alex, die Schauspielerin, zeigt ihre neue Wege auf und versetzt Andi in eine andere, brutalere und grausamere Zeit zurück. Andi versucht die Hintergründe von Alex Geschichte zu verstehen, doch dann plötzlich ist Alex Tagebucheintrag zu Ende. Ich…

    Wie geht es weiter? Was ist passiert? Andi schließt das Tagebuch und weiß, dass sie das Ende niemals erfahren wird. Denn zwischen ihr und Alex liegen Jahrzehnte. Jahrhunderte. Doch das Schicksal will es anders. Geheimnisse werden entlüftet. Tote Geister zum Leben erweckt und der Sinn des Lebens wiedergefunden.

    Alex verändert sich während des ganzen Buches und diese Veränderungen sind es, die mich immer weiter lesen ließen. Außerdem macht die vollkommene und unverwechselbare Schreibweise von Jennifer Donnelly das Buch zu etwas ganz Unvergesslichem.

    Der Bezug zur Musik und die Historischen Hintergründe sind zudem so voller Leidenschaft und Details, das es richtig Spaß macht. Man erfährt so vieles über die Französische Revolution und dennoch wirkt es nicht wie langweiliger Geschichtsunterricht. Es ist interessant und macht wirklich neugierig. Besonders gefallen hat mir aber der Bezug zur Musik. Für mich – eine wirkliche Musikliebhaberin – ein weiterer Pluspunkt. Auch die Songtexte, die in dem Buch immer wieder vorkommen, waren einfach wunderschön. Und als ich „Iron Band“ gelesen habe, hat es mich so ergriffen, das mir sogar die Tränen in den Augen standen. Vielleicht ist das ein wenig übertrieben, aber das Buch heilt. Es gibt Lebensmut. Hoffnung.

    Ich kann jedem nur empfehlen dieses Buch zu lesen!

    Und vielleicht wird der ein oder andere genauso denken und fühlen, wie ich es getan habe.

 
Leave a comment

Posted by on 2. August 2011 in Bücherwelt, Rezension

 

Tags: , ,